Love Poems – Page 2914
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Sonett 127
Amor und ich, wir sehn mit süßem Grauen / Nach ihr, als solche, die ein Wunder sehen; / Sie lächelt, ihre Silberlaute wehen, … -
Sonett 131
Es schweigen Erd’ und Himmel und die Winde, / Das Wild, die Vögel sind vom Schlaf gebunden, / Mit goldnen Sternen ist die Nacht durchwunden, … -
Sonett 132
Wenn sie so sittig und mit sanftem Schritte / Den zarten Fuß bewegt durch frische Wiesen, / Dann öffnet sich der Blumen Kelch — sie sprießen … -
Sonett 134
Wenn ihre Augen sich zur Erde neigen, / Wenn ihrer Sehnsucht Füll’ in Amors Händen / Zum Seufzer wird, im Ton sich zu vollenden, … -
Sonett 137
Schon oftmals hat ihr freundlich holdes Wesen / Der treuen Liebe hohen Muth gegeben, / Mit sanftem Wort, mit schüchternem Erbeben … -
Sonett 138
Mich faßten heftig Amors schöne Arme / Zu grauser Quaal — und wenn ich mich beschwere, / Dann wird verdoppelt meiner Leiden Schwere, … -
Sonett 146
Ist manchmal, um mir ihren Zorn zu zeigen, / So stolz und kalt der holden Feindinn Blick, / Dann hält nur eins vom Abgrund mich zurück, … -
Sonett 15
Ein Thränenstrom floß von den Augenlieden, / Und Seufzer schwellten meine Brust empor, / So oft auf dir mein Auge sich verlor, … -
Sonett 17
Viel Thiere, die dem starken Auge trauen, / Sind nur zu beugen von der Sonne Blicke, / Doch andre treibt ihr goldner Strahl zurücke, … -
Sonett 183
Des Morgens Lieder und der Vögel Klagen / Läßt Echo früh im Thale wiederhallen, / Der Murmelton von flüssigen Krystallen …
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