Love Poems – Page 538
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Sonett CII.
Mein Lieben wächst, mag’s wen’ger auch sich zeigen, / Nicht minder lieb’ ich, prunk’ ich drob auch nicht; / Die Lieb’ ist käuflich, wenn sie nicht verschweigen … -
Sonett CIII.
Wie ärmlich ist’s, was meine Muse schafft, / Der solch ein Stoff ward, ihre Macht zu weisen! / Der nackte Inhalt hat allein mehr Kraft, … -
Sonett CIV.
Mir, schöner Freund, kannst nie du werden alt, / Denn wie du warst, da ich zuerst dich fand, / Ist deine Schönheit noch. Drei Winter kalt, … -
Sonett CIX.
O sage nicht, mein Herz sei wandelbar, / Wenn Trennung meine Gluth zurückedrängt! / Wohl eher ließ mein Leben ich fürwahr, … -
Sonett CL.
Von welcher Macht empfingst du die Gewalt, / Daß du mein Herz beherrschest, selbst so schwach? / Daß oft mein treues Aug’ ich Lügner schalt, … -
Sonett CLI.
Lieb’ ist zu jung, zu kennen das Gewissen, / Doch wer weiß nicht, daß es es entsteht aus ihr? / Drum, Holde, laß mich deinen Vorwurf missen, … -
Sonett CLII.
Du weißt, daß meine Lieb’ ich dir gebrochen, / Doch ist zwiefacher Meineid deine Schuld, / Da deine That der Treue Hohn gesprochen, … -
Sonett CLIII.
Cupido einst den Brand zur Seite schlief; / Dianens Mädchen fand ihn glücklich dort, / Und tauchte seine Liebesfackel tief … -
Sonett CLIV.
Der kleine Liebesgott legt’ einst im Schlaf / Zur Seite sich den herzerglüh’nden Brand, / Als eine Schaar von Nymphen auf ihn traf, … -
Sonett CV.
Laß nicht abgöttisch meine Liebe heißen, / Noch den Geliebten nur ein leer Gedicht, / Da gleicher Weis’ mein Singen und mein Preisen …
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