Love Poems – Page 790
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Ein Tadel
Zu deinem Lob ist alle Welt bereit. / Wem sollte nicht des ersten Blicks Entzücken / Dein süßes Bild tief in die Seele drücken? … -
Nähe der Fernen
Du bist mir fern, und doch in meiner Nähe. / Zwar aufgegeben, doch vergessen nicht; / Wie Wunsch und Hoffnung wechselnd auch vergehe, … -
Die beiden Quellen
Es sind, wie Ariosto sang, zwei Quellen / Von selt'ner Wunderkraft in den Ardennen, / Wer eine trinkt, der muß in Lieb' entbrennen, … -
Nachtgesicht
O wehe mir, welch grauses Nachtgesicht, / Ich sah verblichen dich im Todtenkleide, / Die lieben Augen, ach! geschlossen beide, … -
Beklage mich nicht
Und wenn ich schlafe in der engen Zelle, / Tief unter Blumen, die im Winde wanken, / Wo Epheuschlingen um Zipressen schwanken, … -
Seine Augen
Ach! wie des Jünglings herrlich dunk'le Augen / Zum milden Leuchten und zum Zünden taugen! / Wie aus dem großen sonnenklaren Spiegel … -
Lichtröslein
Bei meines Lämpchens heiterm Schein / Saß ich gar traurig und allein; / Im Herzen war's mir weh und bang', … -
An's Eheringlein
Du theures Unterpfand / Von meinem fernen Herrn, / Lieb Ringlein an der Hand … -
Am Thunersee
Komm mit — der See schickt weiße Tauben / Als Freudenboten aus dem Grund hervor. / Komm mit — ich weiß dir viele Brombeertrauben … -
Abendstimmen
Der Sommerwind streicht übers Gras / Hin über die bebenden Herzen, / Über die goldenen Königskerzen, …
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