Love Poems – Page 2919
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Sonett CVII
Nicht eigne Furcht, nicht das Prophetendichten / Der weiten Welt, die Zukunftsträume nährt, / Kann meiner treuen Liebe Bund vernichten, … -
Sonett CVIII.
Was kann mein Hirn für Zeichen noch erfinden, / Die nicht mein treues Herz dir schon beschrieb? / Was gäb’s zu sprechen neu, was zu verkünden, … -
Sonett CX.
Ach, wahr ist’s! unstät schweift’ ich her und hin / Und zeigte narrenscheckig mich dem Blick, / Bot Theures feil, befleckt’ den eignen Sinn, … -
Sonett CXI.
Wohl magst du meinem Mißgeschicke grollen, / Der Göttin, die verschuldet meinen Fall, / Zum Leben wollt’ sie mir nichts Beßres zollen, … -
Sonett CXII
Du heilst mit Liebeswort die Schmerzenswunde, / Die auf die Stirn’ mir Pöbellust gebrannt. / Sei gut, sei schlecht mein Ruf in Aller Munde, … -
Sonett CXIII.
Seit fern ich von dir, ist mein Aug’ im Sinn; / Was leitend mich auf meinen Wegen richtet, / Hat seine Kraft getheilt, ist blind dahin, … -
Sonett CXIV.
Ob es mein Sinn ist, der, mit dir gekrönt, / Den gift’gen Herrschertrank schlürft – Schmeichelei? / Ob mich mein Auge wirklich nicht gehöhnt, … -
Sonett CXIX.
Wie trank ich Becher voll Sirenenthränen, / Gebraut in Kesseln voller Höllengraus, / Da Furcht und Hoffnung abwechselnd mich höhnen, … -
Sonett CXL.
Sei weise wie du grausam bist, und quäle / Nicht meine stumme Ruh’ mit bitterm Hohn, / Daß Gram nicht Wort mir leih’, und ich erzähle, … -
Sonett CXLI.
Nicht meine Augen sind von Lieb’ entflammt, / Da tausend Mängel sie an dir erspäh’n; / Allein es liebt mein Herz, was sie verdammt, …
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