Love Poems – Page 2922
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Sonett CXXVII.
Vor alter Zeit ward Schwarz nicht schön erachtet, / War’s, trug es doch der Schönheit Namen nicht; / Doch nun wird Schwarz als Schönheitserb’ betrachtet, … -
Sonett CXXVIII.
Wie oft, wenn du, o meine Holde, spieltest / Auf dem beglückten Holz, das zitternd tönt / Von deines Fingers Griff, wenn auf du wühltest … -
Sonett CXXX.
Des Liebchens Augen gleichen Sonnen nicht, / Ihr Mund, er ist so roth nicht wie Korallen, / Ihr Busen dunkel bei des Schnees Licht, … -
Sonett CXXXI.
Tyrannisch bist du, jenen Andern gleich, / Die ihre Schönheit stolz und grausam macht; / Du weißt es wohl, in meines Herzens Reich … -
Sonett CXXXII.
Ich liebe deine Augen, die voll Leid, / Daß mich dein Herz so mit Verachtung quält, / Sich hüllend in der Liebe Trauerkleid, … -
Sonett CXXXIII.
Verwünscht das Herz, das meins zum Seufzen zwingt, / Das Wunden meinem Freund und mir geschlagen! / Ist’s nicht genug, daß mir es Qualen bringt, … -
Sonett CXXXIV.
So hab’ ich selbst bekannt, daß er sei dein; / Ich selbst, als deines Willens Pfand geweiht, / Gehöre dir, wenn du mein zweites Mein … -
Sonett CXXXIX.
Versuche nicht, die Unbill zu beschönen, / Mit der du lieblos willst mein Herz betrüben; / Dein Mund, doch nicht dein Auge mag mich höhnen, … -
Sonett CXXXV.
Wenn Andre wünschen, hast du deinen Willen, / Hast Willen ganz und Will’n im Ueberfluß, / Dein Quäler, ich, genügend will ihn stillen, … -
Sonett CXXXVI.
Schilt dich die Seele, daß ich kam zu nah, / Dann schwör’ ihr, daß dein Will ich war vor Allen; / Sie weiß es, er war gern gesehen da; …
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