Love Poems – Page 449
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Sonett 104
Zum Krieg zu schwach, kann ich nicht Frieden finden, / Ich fürcht’ und hoffe, frier’ und glüh’ im Brande, / Zum Himmel flieg’ ich, schmacht’ im Erdenlande, … -
Sonett 113
Wär’ ich, wo Phöbus Blum’ und Gras verzehret, / Wär’ ich, wo vor ihm Eis und Schnee zerfließen, / Da, wo sich seine Strahlen mild ergiessen, … -
Sonett 115
Wenn mit zwey glüh’nden Spornen mich der Wille, / Und streng mit einem harten Zaum regieret, / Wenn Angst ihn fort aus seinen Schranken führet, … -
Sonett 12
Wenn sie erscheinet unter andern Schönen, / Und Amors Huld im schönen Antlitz zeiget, / Dann, wie vor ihr sich jede Schönheit beuget, … -
Sonett 125
Wohin sich nur mein müdes Auge kehret, / Getrieben von der Sehnsucht Allgewalt, / Zeigt Amor mir die liebliche Gestalt, … -
Sonett 127
Amor und ich, wir sehn mit süßem Grauen / Nach ihr, als solche, die ein Wunder sehen; / Sie lächelt, ihre Silberlaute wehen, … -
Sonett 131
Es schweigen Erd’ und Himmel und die Winde, / Das Wild, die Vögel sind vom Schlaf gebunden, / Mit goldnen Sternen ist die Nacht durchwunden, … -
Sonett 132
Wenn sie so sittig und mit sanftem Schritte / Den zarten Fuß bewegt durch frische Wiesen, / Dann öffnet sich der Blumen Kelch — sie sprießen … -
Sonett 134
Wenn ihre Augen sich zur Erde neigen, / Wenn ihrer Sehnsucht Füll’ in Amors Händen / Zum Seufzer wird, im Ton sich zu vollenden, … -
Sonett 137
Schon oftmals hat ihr freundlich holdes Wesen / Der treuen Liebe hohen Muth gegeben, / Mit sanftem Wort, mit schüchternem Erbeben …
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