Love Poems – Page 2925
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Sonett LXIII.
Wenn meinen Theuren einst, wie mir geschieht, / Der Zeit Unbill zerstörend wird erfassen, / Sein Blut aussaugt und seine Stirn durchzieht … -
Sonett LXIV.
[232] / LXIV. / Wer wüßte je das Leben recht zu fassen, … -
Sonett LXIX.
Was Aeußres kann die Menge von dir seh’n, / Kein Witz wird je zu bessern dran wohl finden; / Beseelt muß aller Mund dies eingesteh’n, … -
Sonett LXV.
Wenn Erz, Stein, Erde, unbegrenzte Fluth / Nicht trotzen kann der trüben Sterblichkeit, / Kann Schönheit bergen sich vor solcher Wuth, … -
Sonett LXVI
Nach Grabesruh’ muß müde ich mich sehnen, / Wenn das Verdienst als Bettler sich mir zeigt, / Wenn leeres Nichts sich putzend kann verschönen, … -
Sonett LXVII.
Warum wohl soll er schuldbeflecket leben, / Dem Frevel leihen seines Daseins Zier? / Soll Sünde sich der Tugend gleich erheben, … -
Sonett LXVIII.
Ein Bild zeigt sein Gesicht von jenen Tagen, / Als Schönheit lebt’ und starb der Blume gleich, / Eh’ falscher Bastardschein es durfte wagen, … -
Sonett LXX.
Sei nicht erzürnt darob, daß sie dich höhnen, / Stets war’s das Edle, was der Neid umschleicht; / Verdacht erst zeigt den reinen Glanz des Schönen, … -
Sonett LXXI.
Wenn ich einst todt bin, traure nicht, sei froh, / Sobald der Glocke trüber Klang geschwiegen, / Der es der Welt verkündet, daß ich floh … -
Sonett LXXII.
Damit die Welt dich nicht mit Fragen quäle, / Wie ich’s um dich verdiente, noch im Grab’ / Geliebt von dir zu werden, theure Seele! – …
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