Love Poems – Page 2926
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Sonett LXXIII.
Des Jahres Spätherbst magst in mir du seh’n, / Wenn falbes Laub kaum spärlich nur noch zittert / An Zweigen, die erstarrt von Frostes Weh’n, … -
Sonett LXXIV.
Beruh’ge dich, wenn schnödes Machtgeheiß / Ohn’ Gnade mich von hinnen wird vertreiben; / Nimm diese Zeil’ als meines Lebens Preis, … -
Sonett LXXIX.
So lang allein ich deine Hülf’ erfleht, / Hast Anmuth meinem Verse du verliehen; / Doch jetzt ist ganz mein süßer Sang verweht, … -
Sonett LXXV.
Wie Lebensnahrung bist du meinem Herzen, / Wie duft’ger Regen, der das Land durchdringt; / Für deinen Frieden kämpf’ ich gern mit Schmerzen, … -
Sonett LXXVI.
Warum mein Vers der Neuheit Glanz entbehrt, / Stets arm sich zeigt an flücht’gen Wechselbildern? / Warum mein Blick der Zeit nicht zugekehrt, … -
Sonett LXXVII.
Es zeigt dein Spiegel deiner Reize Schwinden, / Die Uhr der köstlichsten Minuten Flucht; / Die weißen Blätter mögen drum verkünden … -
Sonett LXXVIII.
So oft als meine Muse rief ich dich, / Und Hülfe hast du meinem Vers gespendet; / Doch andre Dichter machten es wie ich, … -
Sonett LXXX.
Wie muß ich zagen, will von dir ich singen, / Da einen bessern Geist du hast beseelt, / Der deinem Preis geweiht der Kräfte Ringen, … -
Sonett LXXXI.
Mag lebend ich die Grabschrift einst dir dichten, / Magst dau’rn du, wenn ich längst des Grabes Raub; / Dein Angedenken kann kein Tod vernichten, … -
Sonett LXXXII.
Mit dir ist meine Muse nicht vermählt; / Daher magst ungerührt du überseh’n / Die Widmungsworte, die der Dichter wählt, …
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