Love Poems – Page 2927
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Sonett LXXXIII.
Der Farbe Mangel merkt’ ich nie an dir, / Nicht wollt’ ich drum als Farbenbild dich malen; / Du übertriffst, so offenbart sich’s mir, … -
Sonett LXXXIV.
Wer preis’t am höchsten dich? Was übersteigt / Wohl diesen Ruhm: Du seist du selbst allein? / Der Schatz, der sich in deinem Wesen zeigt, … -
Sonett LXXXIX.
Erzähl’, daß mein Verschulden uns entzweit, / Und deines Urtels Kraft will ich bezeugen, / Schilt lahm mich, hinkend bin ich gern bereit, … -
Sonett LXXXV.
Bescheiden meine stille Muse schweigt, / Wenn reiche Schrift mit goldner Feder Zeilen / Den ganzen Stolz uns deines Ruhmes zeigt, … -
Sonett LXXXVI.
War’s seines Verses stolzes Segel, fliegend / Geblähet deinem theuern Preise zu, / Das reifes Lied mir hielt im Hirn versiegend, … -
Sonett LXXXVII.
Leb’ wohl, du bist zu hold, mir zu gehören! / Nur gar zu bald wirst du dich selbst erkennen, / Das Vorrecht deines Werths wird dich belehren, … -
Sonett LXXXVIII.
Wenn es dein Wille ist, mich zu verschmäh’n, / Mit Hohnes Auge mein Verdienst zu messen, / Dann werd’ ich kämpfend dir zur Seite steh’n, … -
Sonett Nach Petrarka
Es hob mich der gedanke in ihre kreise / Zu ihr nach der hier vergeblich geht mein streben / Dort sah ich sie im dritten himmel schweben .. … -
Sonett V.
Die Stunden, die mit holder Kunst das Bild / Gezaubert, das gern aller Augen seh’n, / Die werden, von Tyrannenhaß erfüllt, … -
Sonett VI.
Drum nehme ja nicht rauher Winter Platz / In deinem Sommer, eh’ solch Glas dich hält; / Verleihe Einem deinen süßen Schatz …
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